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Herpes Therapie

Wie verläuft die Herpes-Infektion? Wie kann ich Lippen-Herpes therapieren?

Verlauf des Lippen-Herpes

Die Symptome bei Lippen-Herpes können einige Stunden, aber auch ein bis zwei Tage anhalten (Eingangsphase), bevor es zur Bildung der Herpes-Bläschen kommt. Um die Herpes-Bläschenbildung zu vermeiden, sollten Sie so zeitig wie möglich antivirale Lippen-Herpes-Cremes auftragen.

Die Apotheke im Kaufland Merseburg, Apotheke im Kaufland Weißenfels oder Linden-Apotheke Halle beraten Sie gerne bei der Präparateauswahl.

Doch leider bemerkt man nicht immer den bevorstehenden Lippen-Herpes-Ausbruch. Manchmal bildet sich das Bläschen ganz ohne Vorwarnung binnen weniger Stunden oder auch über Nacht. Die Bläschen füllen sich rasch mit klarer Flüssigkeit welche die hochinfektiösen Herpes-Viren enthält. Es schließt sich die sogenannte Ulzerationsphase an, in welcher die Bläschen aufplatzen und sich nässende schmerzende Wunden bilden. In diesem Stadium ist die Infektionsgefahr am größten und direkter Hautkontakt sollte unbedingt vermieden werden.

Nach kurzer Zeit bilden sich im Heilungsprozess meist gelbliche Krusten, welche die Wunden langsam verschließen und nach etwa einer Woche narbenlos abfallen. Inzwischen hat die körpereigene Abwehr die Herpes-Viruslast gesenkt und kann sie bekämpfen. Gänzlich beseitigt werden können die Herpes-Viren allerdings nicht, sie ziehen sich wieder zurück und schlummern bis zum nächsten Ausbruch in den Ganglien der Nervenbahnen. Dieser Zyklus kann sich jederzeit wiederholen und viele Betroffene machen diese Episoden bis zu zwölf mal im Jahr durch.

Therapie des Lippen-Herpes

Lippen-Herpes lässt sich auf unterschiedlichen Wegen behandeln. Ein Therapieansatz ist der Einsatz von Cremes, die die Vermehrung des Herpes-Virus unterbinden. Hierbei dringen die Wirkstoffe in die infizierten Hautzellen ein und stören dort die Neubildung der Herpes-Virus-DNA. Diese Cremes sollten so zeitig wie möglich, am besten noch in der Vermehrungsphase der Herpes-Viruen angewendet werden, nur dann können sie zur Verkürzung des Krankheitsverlaufes und zu einer Verbesserung der Wundheilung beitragen.

Bewährtes Mittel dieser Kategorie ist zum einen das Zovirax mit dem Wirkstoff Aciclovir. Zovirax wird fünf mal täglich aufgetragen und hat keine Altersbeschränkung.

Zum anderen ist hier das Pencivir mit dem Wirkstoff Penciclovir zu nennen. Hier ist eine Anwendung aller zwei Stunden erforderlich. Der Wirkstoff darf ab einem Alter von zwölf Jahren angewendet werden und zeigt auch in der späteren Phase der Bläschenbildung noch Wirkung. Das Pencivir ist auch in einer getönten Form erhältlich. So lassen sich die Krusten und Bläschen unauffällig verdecken.

Eine pflanzliche Alternative gegen Lippen-Herpes mit antiviraler Wirkung ist eine Zubereitung aus hochkonzentriertem Melissenextrakt (Lomaherpan). Hier sind Gerbstoffe verantwortlich dafür das die Herpes-Viren nicht in die Zellen eindringen können. Die ätherischen Öle der Melisse wirken zudem antibakteriell und hautberuhigend. Lomaherpan kann prophylaktisch oder in der Anfangsphase der Erkrankung angewendet werden. Vor allem für Kinder und Schwangere ist es gut geeignet.

Für alle Produkte gilt: NICHT mit der Tube in Kontakt mit dem Bläschen kommen, am besten mit Wattestäbchen etc. auftragen (Hygiene!!)

Eine wirkstofffreie Variante zur Herpes-Therapie sind Patches auf Hydrokolloidbasis. Sie haben keinen direkten Effekt gegen die Herpes-Virus-Infektion und die Herpes-Vermehrung, aber sie unterstützen effektiv die Wundheilungsphase. Sie erzeugen ein feuchtes Wundmilieu, wodurch die Hautläsionen schneller und besser abheilen. Es wird verhindert das die Lippenregion durch die Verkrustungen rissig wird und somit werden auch Sekundärinfektionen minimiert. Ein weiterer Vorteil ist, das die Patches durchsichtig sind und gut mit Lippenstift überschminkt werden können.

Bei schweren Verläufen und der Gefahr der weiteren Ausbreitung müssen antivirale Mittel in Form von Tabletten, Saft oder Kurzinfusionen durch den Arzt verordnet werden. In allen Fällen der möglichen Selbstmedikation steht Ihnen die Apotheke im Kaufland Merseburg, Apotheke im Kaufland Weißenfels und Linden-Apotheke Halle beratend zur Seite.

Komplikationen

Im Normalfall ist der Verlauf eines Lippen-Herpes zwar sehr unangenehm aber generell ungefährlich. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Bei bestimmten Risikogruppen mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. HIV-Erkrankten, Patienten unter Chemotherapie oder Neugeborene) können sich unter bestimmten Umständen aus einer harmlosen Herpes-Infektion schwerwiegende Komplikationen entwickeln. Mögliche Herpes-Virus-Komplikationen sind:

  • eine Infektion mit Bakterien wie Staphylokokken oder Streptokokken durch Kratzen: eine eitrige Wundinfektion kann entstehen, welche antibiotisch behandelt werden muss
  • große Läsionen bis an die Nasenschleimhäute oder die Wangen: diese können vor allem bei immungeschwächten Patienten entstehen (HIV-Erkrankte, Chemotherapie- Patienten)
  • eine Herpes-Enzephalitis oder eine lebensgefährliche Meningitis: hierbei gelangen die Erreger über das Blut bis ins Gehirn
  • Ansteckung von Neugeborenen über die Mutter: hier kann es zur Ausbreitung der Infektion im ganzen Körper kommen, da die Erreger leichter in das Blut von Säuglingen gelangen (noch schwach ausgeprägtes Immunsystem)
  • Neurodermitis-Patienten: hier können sich die Herpes-Bläschen auf den durch das Ekzem vorgeschädigten Hautpartien großflächig ausbreiten, so dass sogar der ganze Körper davon betroffen sein kann, ein Sekundärinfektion mit Bakterien oder Pilzen tritt meist zusätzlich auf.
  • Befall der Augen (Herpes corneae ): hier kann es zur Verschlechterung der Sehfähigkeit kommen. Symptome hierfür sind Rötung, Fremdkörpergefühl, Jucken und Brennen, verstärktes Tränen und verklebte Augenlider am Morgen

In all diesen schweren Fällen ist ein Arztbesuch dringend erforderlich um schwerwiegende Spätfolgen zu verhindern.

Lassen Sie sich von der Apotheke im Kaufland Merseburg, Apotheke im Kaufland Weißenfels und Linden-Apotheke Halle zu Ihren Fragen rund um Herpes und dessen Behandlung mit Arzneimitteln beraten.